Überschreitung Entschenkopf

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Über Reichenbach thronen Sonnenkopf, Entschenkopf und Rubihorn.

Der Entschenkopf ist ein 2043 m hoher Gipfel in den Allgäuer Alpen. Er gehört zu einem Bergrücken, der das Retterschwanger Tal an der Nordwestseite begrenzt. Er verläuft von Norden über folgende Gipfel und Jöcher: Imberger Horn – Strausberg – Strausbergsattel – Gernkopf – Oberer Kohlersberg – Sonnenkopf – Heidelbeerkopf – Schnippenkopf – Falkenjoch – Entschenkopf – Am Gängele. Sein südliches Ende findet der Rücken im Aufschwung zum Nebelhorn.

Die 17,6 km lange Strecke wird in ca. 5,5 Stunden bewältigt. 1310 Höhenmeter im Anstieg sind zu überwinden. Die grandiose Aussicht am Gipfel, sowie dem gesamten Gratverlauf lässt die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

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Auf dem Falkenjoch mit Entschenkopf rechts.

Vom Bahnhof Langenwang laufen wir nach Osten durch die Wiesen Richtung Iller. Nach einem Waldstück queren wir den Fluss. Wenige Minuten später sind wir im Örtchen Rubi angekommen. Am Hotel Viktoria wandern wir südseitig vorbei und anschließend hinauf zum Landhaus Schraudolf. Nach einem kleinen Abschnitt in nördlicher Richtung beginnen wir den Aufstieg zur Gaisalpe.

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Blick von der Gaisalpe zur Hörnerkette.

Zunächst befinden wir uns auf einem wunderschönen Wanderweg. Dieser führt in zahlreichen Serpentinen hinauf zu einer Wiese und dem Fahrweg zur Gaisalpe. Über das Teersträßchen erreichen wir die Alpe.

Dahinter halten wir uns links. Über Wiesen erreichen wir den Waldrand. Dort folgen wir der Beschilderung zum Falkenjoch. Auf ca. 1490 m Höhe erreichen wir die Rubihütte. Kurz darauf tauchen wir wieder in den Wald ein. Der Weg steig weiter zügig an. Erst nach der Abzweigung am Falkenjoch wird es kurzzeitig flach.

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Entschenkopf Nordseite.

Wir verlassen das dünn bewaldete Gebiet und beginnen den Anstieg zum Gipfel des Entschenkopfes. Durch einen langen Latschentunnel gelangen wir hinauf zu einem Geröllfeld. Diese queren wir aufwärts. Nun folgt eine einfache Kletterei bis kurz vor dem Gipfelkreuz.

Nach der verdienten Rast folgen wir dem Auf und Ab des Grates weiter nach Süden. Unterwegs genießen wir die herrlichen Ausblicke in die umgebende Bergwelt.

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Gratverlauf und Rubihorn.

Nach weiteren kleinen Felseinlagen zieht uns der Tiefblick zum Unteren Gaisalpsee in seinen Bann. Kurz darauf liegt uns auch der Obere Gaisalpsee zu Füßen. Hinter dem Gängele halten wir uns talwärts und beginnen den Abstieg.

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Der malerische Untere Gaisalpsee.

Die beiden Gaisalpseen trennt eine felsige Geländestufe, die wir aber am Nordende auf leichtem Weg überwinden. Nach dem unteren See folgt eine weitere Stufe auf die Höhe von Gaisalpe und Richteralpen. Danach folgen wir dem Tobelweg entlang des Gaisalpbaches hinab nach Reichenbach.

Von dort wandern wir durch die Wiesen zum Fuße des Hügels auf dem sich die Schöllanger Burgkirche befindet. Wir laufen weiter hinab zur Iller und durch Fischen zum Bahnhof.