Versuch: Berglauf und Trailrunning

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Grashüpfer.

Ihr fragt euch bestimmt, was der Titel und dieses Foto gemeinsam haben. Diesen Grashüpfer fand ich unterwegs bei einer Pause. So habe ich ihn schnell mit der Kamera eingefangen.

Trailrunning und Bergläufe sind nicht so meine Sache, denn dafür müsste ich viel mehr trainieren. Mein Tagesablauf würde sich stark auf diese Sportart konzentrieren. Das ist mir zu wenig Flexibilität. Heute wollte ich es aber seit langem wieder versuchen, denn der Mittag steht noch auf meiner imaginären Jogging-Wunschliste. Dieser Gipfel ist einer meiner Hausberge. Immer wieder hege ich den Wunsch im auf den Gipfel zu laufen. Bisher war ich einmal bis zur Mittelstation gelangt. Dort hatte ich mich dann aber für einen Abbruch entschieden. Es erschien mir für diesen Tag zu anstrengend. Ansonsten erreichte ich die Bergstation nur wandernd.

Gegen Mittag lief ich zu Hause los. Ich nutzte den unteren Steigweg durch das Steigbachtal hinauf zur hölzernen Kapelle. Dort bog ich Richtung Mittag Mittelstation ab. Die erste großzügige Serpentine des Sträßchens kürze ich über den Wanderweg ab. Dieser Abschnitt forderte mich extrem und mein Atem war stark am pumpen. Daher entschloss ich mich den Rest bis zur Mittelstation auf dem Teerweg zurückzulegen.

Dort legte ich zunächst eine längere Pause ein. Diese nutzte ich für Dehnübungen. Anschließen arbeitete ich mich in mehreren Abschnitten mit Unterbrechungen hinauf zum Gipfel. Oben genoß ich die Aussicht und beobachtete die zahlreichen Gleitschirmflieger.

Auf dem Rückweg lief ich zunächst wieder hinab bis zur Abzweigung zur Alpe Oberberg. Von dort nutzte ich den langen Trailabschnitt hinunter zur Bildkapelle. Meine Knie begannen sich in Richtung Pudding anzufühlen. So entschloss ich mich für die flachere Variante. Über die Wiesen lief ich an Ettensberg vorbei und anschließend hinab nach Altmummen. Von dort querte ich nach Neumummen. Wenige Minuten später war ich zurück in Immenstadt.