Wochenende in Frankfurt

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Skyline Frankfurt von der Deutschherrnbrücke

Seit ein ehemaliger Arbeitskollege vor mehreren Jahren nach Frankfurt gezogen ist, besuche ich ihn fast jährlich für ein Wochenende. Wie es nun schon zur Gewohnheit geworden ist, nutze ich Zugverbindungen, so dass ich von Freitag Mittag bis Montag Mittag dort verbringen kann. So bleibt mir genügend Zeit auch alleine die Stadt oder die nähere Umgebung zu erkunden.

Freitag 30.08.2019

Nach meiner Ankunft mit dem Intercity unternehme ich einen Spaziergang vorbei an der Messe zur Ludwig-Erhard-Anlage. Von dort gelange ich durch die Schloß- und die Homburger Straße zur Adalbertstraße. Hier besuche ich den Unverpacktladen gramm.genau. Sein Konzept unterscheidet sich grundlegend von unserem in der Heimat, da hier die Lebensmittel nicht selbst abgefüllt werden können, sondern die Mitarbeiter dies erledigen.

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U-Bahn an der Messe Frankfurt.

In Westlicher Richtung wandere ich vom Unverpacktladen hinüber zur Bockenheimer Warte. Hinter dem Bockenheimer Depo liegt der Palmengarten. Ich habe nicht unbegrenzt Zeit, daher bezahle ich keinen Eintritt. Das Papageno-Theater und das Gesellschaftshaus kann ich so nur von außen besichtigen. Beim Springbrunnen davor lege ich eine ausgedehnte Pause ein.

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Brunnen vor dem Gesellschaftshaus beim Frankfurter Palmengarten.

Anschließend müssen ein paar Häuser umrundet werden, bis ich durch die Siesmayerstraße zum dortigen Eingang gelangen kann. Hier wachsen zahlreiche Palmen vor dem Gebäude. Ein Stück weiter nördlich betrete ich den Grüneburgpark. Ich bleibe an dessen Rand. Nach wenigen Minuten bin ich am westlichen Eingang zum Botanischen Garten angekommen.

Wasserpflanzen im Botanischen Garten Frankfurt.

Nach der Besichtigung laufe ich die Siesmayerstraße wieder komplett zurück bis zur Bockenheimer Landstraße. Dieser folge ich stadteinwärts bis zur Alten Oper. Durch die Innenstadt bin ich in wenigen Minuten am Main. Auf der anderen Seite erwartet mich Sachsenhausen.

Abends wird im Textor gemütlich gespeist. Zu späterer Stunde wechseln wir noch auf ein weiteres Bier in die Bummelbahn.

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Eiserner Steg Frankfurt.

Samstag 31.09.2019

Heute fahren wir nach Bad Homburg in den Ortsteil Dornholzhausen. Von dort wandern wir durch den Tannenwaldweg bis zum Forellenteich. Hier biegen wir nach rechts in den Wald ein. In der scharfen Rechtskurve verlassen wir das Sträßchen geradeaus. Auf dem Fußweg laufen wir hinüber zum Hirschgarten.

Zunächst am nördlichen Rand des Geheges entlang folgen wir der Mittelschneise stetig bergauf. Am Ende treffen wir an einer Kreuzung auf einen Fußweg. Weiter in nordwestlicher Richtung wandern wir auf diesem hinauf. Am nächsten Abzweig halten wir uns scharf rechts. Wir queren einen weiteren Weg. An der nächsten Möglichkeit halten wir uns rechts und sind nach wenigen Minuten am felsigen Aufbau des Bleibeskopfes. Ein wenig unterhalb befindet sich ein wunderschöner Aussichtspunkt, von dem wir in der Ferne die markante Skyline von Frankfurt erblicken.

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Blick Richtung Frankfurt vom Bleibeskopf bei Bad Homburg.

Wir kehren zurück zur Abzweigung. Nach Norden laufen wir zu einem breiten Forstweg. Wir biegen rechts in die Lange steinige Hohl ein. Kurze Zeit später gelangen wir zum Herzbergweg. Diesem folgen wir aufwärts zum Fußweg Weiße steinige Hohl. Diese bringt uns über mehrere Kreuzungen hinauf zum Herzbergturm. Kurz vor dem Ziel biegen wir im dichten Wald rechts ab. damit wir nicht am Turm vorbei laufen.

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Herzbergturm bei Bad Homburg.

Nachdem wir die Aussicht von oben genossen haben, steigen wir neben dem Gasthaus über die Telegraphenschneise zur Weißen Schneise hinunter. Auf dem jetzt wieder breiten Forstweg wandern wir weiter abwärts zu einer Wiese. Wir biegen links ab. Nach der kleinen Hütte halten wir uns am Waldrand entlang wieder nach Südosten.

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Waldweg unterhalb vom Herzbergturm.

An einigen Rekultivierungsflächen, die zurück in Wald umgewandelt wurden und an Koppeln vorbei, wandern wir zurück nach Dornholzhausen. An der ersten Abzweigung bleiben wir geradeaus, an der zweiten links. Nach dem Sportplatz ist das Ziel erreicht.

Abends genießen wir noch das Mainufer im Abendlicht bei einem kühlen Bier.

Sonntag 01.09.2019

Wir fahren mit der U-Bahn zur Haltestelle Industriehof. Von dort Wandern wir zum Niddapark. Wir unterqueren die Autobahn. Am westlichen Rand entlang erreichen wir die Nidda. Wir wechseln auf die andere Seite. Nach wenigen Metern flussaufwärts befinden wir uns auf dem Weg in die Römerstadt und folgen ab hier dem Geopfad.

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Römerstadt Frankfurt.

Vorbei am Ernst-May-Haus laufen wir zur Römerstadtschule. Hinter dem Nordwestzentrum ist bald der Martin-Luther-King-Park erreicht. Wir verlassen ihn am Nordwestende. Hinter der Sankt Matthias Kirche durchstreifen wir eine Hochhaussiedlung, bevor wir in das alte Niederursel eintauchen.

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Fachwerk in Nieerursel.

Auf der anderen Seite der U-Bahn laufen wir hinauf zum Campus Riedberg. Moderne Neubauten sind bei jeder sich ausweitenden Universität allgegenwärtig. Dabei entstehen zum Teil komplette neue Stadtviertel.

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Mikroskop vor den Geowissenschaften der Uni Frankfurt.

Wir queren die Altenhöferallee und verlassen den Geopfad. Durch den Bonifatiuspark gelangen wir wieder an die U-Bahnstrecke. Durch die Felder wandern wir hinüber nach Kalbach. Am Ortsrand biegen wir in den Kalbacher Niddapfad ein. In südöstlicher Richtung sind wir bald am Alten Flugplatz. Dahinter fließt die Nidda.

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Start- und Landebahn Alter Flugplatz.

An der Nidda laufen wir abwärts nach Heddernheim, wo wir unsere Tour beenden. Mit der U-Bahn fahren wir zum Stadtzentrum. Dort genehmigen wir uns ein Getränk und ein Eis.

Abends essen wir in einer nahegelegenen Pizzeria.

Montag 02.09.2019

Bis zur Abfahrt meines Zuges am Mittag unternehme ich einen Spaziergang entlang des Mains zur Deutschherrnbrücke. Dort ist in der Nähe der Europäischen Zentralbank ein idealer Platz für Eisenbahnfotografen.

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Regionalzug auf der Deutschherrnbrücke in Frankfurt.

Nach der ausgedehnten Bahnpirsch wechsle ich an das andere Ufer zu den alten Hafenkränen. In Tuchfühlung mit der Hafenbahn gelange ich wieder zurück zur Innenstadt. Am Hauptbahnhof angekommen steige ich nach dem Proviantkauf in meinen Eurocity Richtung Heimat.